Attraktive Tagesgeld-Zinsen im Vergleich
Tagesgeld-Vergleich 07/2026: Per Tagesgeldkonto bis zu 4,05 % Zinsen sichern

Tagesgeld-Zinsen 2026 im Vergleich: Tagesgeldkonto mit monatlichen Erträgen auch in Deutschland möglich.
Foto: CR iStock.com/Dilok Klaisataporn
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Im Tagesgeld-Vergleich 07/2026 finden Sie Tagesgeld-Angebote mit Zinsen von bis zu 4,05 Prozent.
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Tagesgeld-Vergleich: Zinsen 2026 im Überblick
Die Tagesgeld-Zinsen haben ihren vorläufigen Höhepunkt überschritten. Wer jetzt ein gut verzinstes Tagesgeldkonto sucht, findet aber trotzdem eines. Denn in Deutschland gibt es weiterhin attraktive Tagesgeld-Angebote. Vor allem langjährige Kunden einer Bank sollten genauer hinzuschauen, denn die können sich meistens verbessern, indem sie bei einer anderen Bank ein Tagesgeldkonto eröffnen. Der Grund: Bestandskunden bekommen in der Regel nur Mini-Zinsen – insbesondere bei vielen Filialbanken wie der Sparkasse. Wer als Neukunde bei einer anderen Bank ein Tagesgeld-Angebot wahrnimmt, kann in einigen Fällen auch mal die dreifachen Zinsen oder noch mehr bekommen.
Sie wollen ein wechseln? Kein Problem! In nur wenigen Minuten lässt sich ein Tagesgeldkonto kostenlos online eröffnen. Bleibt nur eine Frage: Welches Tagesgeldkonto ist das beste? Klar, die Höhe der Tagesgeld-Zinsen ist das wichtigste Kriterium. Aber es gibt weitere wichtige Punkte wie eine europäische oder deutsche Einlagensicherung. So hat COMPUTER BILD im Tagesgeld-Vergleich 2026 die Tagesgeld-Angebote geprüft:
Zinsen:
- Hier hat COMPUTER BILD die Zinsen aktuell für Neukunden verglichen. So sehen Sie direkt, was möglich ist, wenn Sie zu einer Bank wechseln. Bei den meisten Anbietern sind das aber nur Aktionszinsen, die nur für wenige Monate garantiert sind. Wie lange, steht ebenfalls in dieser Zeile.
Bestandskunden-Zinssatz:
- Das ist der aktuell gültige Zinssatz fürs Tagesgeldkonto, wenn etwa der Neukunden-Bonus abgelaufen ist. In den meisten Fällen kriegen Bestandskunden deutlich weniger, manchmal gilt auch der gleiche variable Zinssatz.
Sicherheit:
- Die Tabelle zeigt, in welcher Höhe Kontengelder durch die Einlagensicherung abgedeckt sind. Außerdem sehen Sie, welcher Staat dafür garantiert und wie gut dessen Bonität ist.
Intervall der Zinszahlungen:
- Früher waren jährliche Zinszahlungen üblich. Viele Sparerinnen und Sparer wünschen sich mittlerweile ihre Tagesgeld-Zinsen aber monatlich oder zumindest quartalsweise. Deshalb steht in der Tabelle auch die Frequenz der Ertragsgutschriften.
Effektiver Jahreszins:
- Satte Zinsen für einige Monate in Neukunden-Aktionen sind schön und gut. Viele Menschen wollen aber nicht alle paar Monate zu einer neuen Bank wechseln. Deshalb sehen Sie in der Tabelle, wie hoch der Zinssatz für ein Jahr ist, wenn Sie das Geld bei einer Bank liegen lassen. Der effektive Jahreszins berücksichtigt anteilig für ein Jahr Neukunden- und Bestandskunden-Zinsen.
Mindesteinlage:
- In der Regel verlangen Banken bei einem Tagesgeldkonto keinen Mindestbetrag, den Sie anlegen müssen. Das ist eher bei Festgeld üblich. Aber es gibt einige Ausnahmen.
Höchstanlagesumme:
- Nicht jedes Angebot ist für beliebige Beträge gültig.
Besonderheiten:
- Bei manchen Banken ist das Tagesgeld-Angebot an Nebenbedingungen wie eine Depot- oder Girokonto-Eröffnung geknüpft.
Tagesgeldkonto mit deutscher Einlagensicherung wichtig?
Im Tagesgeld-Vergleich von COMPUTER BILD finden Sie ausschließlich Banken, bei denen Vermögen nach EU-Richtlinie bis 100.000 Euro (außerhalb der Euro-Zone abhängig vom Wechselkurs) durch den Staat geschützt sind. Vielen deutschen Anlegerinnen und Anlegern fehlt bei ausländischen Banken aber trotzdem das Vertrauen und sie bevorzugen Tagesgeldkonten aus Deutschland. Ganz irrational ist das nicht: Für die Einlagensicherung ist immer der Staat verantwortlich, in dem eine Bank sitzt. Bei einer Bank in Deutschland greift also die gesetzliche deutsche Einlagensicherung. Und die gilt als sehr sicher, weil der deutsche Staat mit AAA und dessen Äquivalenten bei Rating-Agenturen die höchstmögliche Bonität innehat. Das Risiko ist hierzulande also besonders gering, dass bei einer Pleite der Bank auch der Staat zahlungsunfähig ist. Allerdings gibt es auch andere Länder mit Top-Rating, etwa Schweden. Hier sollten Anlegerinnen und Anleger mit ihrer Einlage allerdings etwas unter dem Höchstbetrag von 100.000 Euro bleiben, weil die schwedische gesetzliche Einlagensicherung für das Äquivalent von 1.150.000 Schwedischen Kronen gilt, was beim derzeitigen Umrechnungskurs rund 104.00 Euro entspricht. Das Risiko lässt sich auch durch die Wahl einer als systemrelevant eingestuften Banken reduzieren, weil diese Geldinstitute für eine hohe Verlusttragfähigkeit besonders strenge Eigenkapitalanforderungen der Regulierungsbehörden erfüllen müssen und es deshalb unwahrscheinlicher ist, dass sie in Schieflage geraten. Das sind im Tagesgeld-Vergleich easybank (ehemals Barclays), ING, Deutsche Bank, Santander und BNP Paribas beziehungsweise deren Untermarken wie Consorsbank und Suresse Direkt Bank.
Beste Tagesgeld-Zinsen 2026 in Deutschland
Falls nur eine Bank in Frage kommt, ist es die BBVA. Wenn man nicht nur auf Zinsen, sondern auch auf attraktive Extras Wert legt, ist das Girokonto der BBVA eine spannende Alternative. Obwohl es sich um ein Girokonto handelt, bietet es eine attraktivere Verzinsung als die meisten Tagesgeldkonten: 3,5 Prozent p.a. für sechs Monate auf Guthaben bis 200.000 Euro. Nach dem Aktionszeitraum fällt der Zinssatz auf 2,25 Prozent p.a., wobei 0,5 Prozent p.a. Bonus drin sind bei Gehalts- oder Renteneingang oder mindestens 1.500 € monatlichem Kartenumsatz. Zusätzlich lockt das Konto mit einem 3,5 Prozent Cashback-Programm auf Kartenzahlungen in den ersten sechs Monaten und weiteren digitalen Sparfunktionen, was es zu einer lohnenswerten Option macht. Das Girokonto ist zudem dauerhaft kostenlos und benötigt keinen Gehaltseingang oder ein Mindestguthaben.
Den aktuell höchsten Aktionszins zahlt aktuell die BigBank mit 4,05 %. Das Angebot gilt nur für neue Kunden der estnischen Bank. Sie erhalten den Sonderzins für die ersten vier Monate, danach wird das Tagesgeld zum regulären, variablen Zinssatz weitergeführt. Dieser liegt aktuell bei 2,25 Prozent p. a. und damit weiterhin auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Eine Mindesteinlage verlangt die Bigbank nicht; Zinsen gibt es für Beträge bis 250.000 Euro.
Das Tagesgeldkonto der Consorsbank ist ebenfalls eine Top-Adresse. Hier erhalten Neukunden und Neukundinnen satte 3,4 Prozent p.a. für fünf Monate. Nach der Aktionslaufzeit fällt der Zins zwar auf 1 Prozent p.a., doch als kurzfristige Geldanlage ist es ein äußerst attraktives Angebot.
Auch die Verzinsung bei der ING lässt sich sehen. 3,20 Prozent p.a. erhalten Neukunden hier für vier Monate. Danach gehen die Zinsen wie üblich runter, hier auf 0,75 Prozent. Erträge schüttet die Bank jährlich zum Ende des Kalenderjahres aus. Ähnlich ist es beim Online-Broker XTB: Hier erhalten Neukunden 3,5 Prozent p.a., allerdings nur für 90 Tage. Bestandskunden bekommen 1,0 Prozent p.a..
Was ist ein Tagesgeldkonto?
Tagesgeldkonten sind die einfachste und flexibelste Möglichkeit für Sparer, Zinsen für ihr Geld zu bekommen. Während bei einem Festgeldkonto das Geld für eine vorher vereinbarte Anlagedauer gebunden ist, können Sie beim Tagesgeldkonto jederzeit auf das Geld zugreifen. Tagesgeld-Zinsen sind variabel und werden von der jeweiligen Bank an die Gegebenheiten auf dem Kapitalmarkt angepasst. Maßgeblich sind dabei Zinssitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB). Erhöhen Europas Währungswächter den Leitzins, steigen auch die Festgeld-, Anleihen- und Tagesgeld-Zinsen. Bei einer Zinssenkung durch die EZB fallen sie wieder.
Für wen lohnt sich ein Tagesgeldkonto?
Das Tagesgeldkonto ist eine sichere Geldanlage. Im Gegensatz zu einem Investment in Aktien oder ETFs besteht kein Verlustrisiko. Als Sparer haben Sie einen Anspruch auf Ihre Einlage, die gesetzlich durch die Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Person je Bank geschützt ist. Bei einem Gemeinschaftskonto, zum Beispiel eines Ehepaars, verdoppelt sich der Schutz entsprechend auf bis zu 200.000 Euro. Tagesgeld ist daher der konservative Eckpfeiler einer ausgewogenen Anlagestrategie. Da das Geld jederzeit abrufbar ist, eignet sich das Tagesgeldkonto ideal zum Parken der Notfallreserve, die zwischen 3 und 6 Netto-Monatsgehältern betragen sollte. Hier ist die Rücklage besser aufgehoben als auf dem Girokonto, weil das in der Regel unverzinst ist. Vereinzelt gibt es auch Girokonten mit Zinsen wie das von C24 oder Trade Republic.
Wie wichtig ist beim Tagesgeld eine Zinsgarantie?
Viele Banken garantieren bei ihren Neukunden-Angeboten einen attraktiven Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum. In der Regel sind es zwischen drei und sechs Monate, manchmal gibt es auch Tagesgeld-Angebote mit einem Jahr Zinsbindung. Das schützt Kundinnen und Kunden dann vor weiteren Zinssenkungen durch die EZB, die bei Tagesgeldkonten ohne Zinsgarantie schneller durchschlagen. Sich lange gute Konditionen zu sichern, ist also nie ein Fehler. Das einzige Problem: Nach Ablauf der Zinsbindung sind die Erträge in vielen Fällen sehr schmal. Wer nicht ständig wechseln will, für den ist ein Angebot mit hohem variablem Zinssatz attraktiv, wie ihn etwa Trade Republic bietet. Der deutsche Broker verspricht, immer den vollen Leitzins an seine Kundinnen und Kunden weiterzugeben. Und mehr gibt es sowieso nur in Ausnahmefällen.
Welche Banken zahlen die höchsten Tagesgeld-Zinsen?
Führend bei den Tagesgeldzinsen ist derzeit die Consorsbank, eine Marke der BNP Paribas. Sie zahlt für fünf Monate einen Zins von 3,4 Prozent p.a. (Link siehe oben). Nach den fünf Monaten fällt der Zins auf 1 Prozent p.a. herab. Das entspräche aktuell einem effektiven Jahreszins von 2,01 Prozent, weshalb sich hier eine kurzfristige Anlage mit Fokus auf den Aktionszeitraum am meisten lohnt.
Es muss keine Bank sein: Noch mehr erhalten Sie beim Broker eToro. Dort gibt es sogar 3,55 Prozent, allerdings auf US-Dollar.
Gibt es auch Tagesgeld-Zinsen monatlich?
Geld brav aufs Tagesgeldkonto legen und dann ein Jahr auf Zinsen warten? Das muss nicht sein! Viele Banken zahlen Tagesgeld-Zinsen auch in kürzeren Intervallen. Das ist für Sparer nicht nur psychologisch schön. Es zahlt sich auch rechnerisch aus – zumindest, wenn man die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto lässt. Dann kann nämlich der sogenannte Zinseszins-Effekt greifen, weil es auf die gezahlten Zinsen dann weitere Zinsen gibt. Auf kurze Sicht und bei niedrigen Beträgen hält sich die Differenz in absoluten Zahlen in Grenzen. Aber je höher das Guthaben ist und je länger es liegt, desto größer fällt der Unterschied aus. Außerdem können monatliche Erträge beim Bestreiten des Lebensunterhalts helfen. In der Tabelle oben ist bei jeder Bank die Zahlungsfrequenz angegeben.
Wer bietet die besten Tagesgeld-Zinsen für 1 Jahr?
Diverse Banken locken Neukunden mit hohen Zinssätzen. Aber: In vielen Fällen sind die nur für wenige Monate garantiert, in der Regel nicht länger als ein halbes Jahr. Und dann? Anschließend fällt der Zins bei den meisten Angeboten auf einen mehr oder weniger hohen Basissatz. Einige Verbraucher ziehen dann einfach zum nächstbesten Angebot weiter. Wer aber nicht ständig von einem Tagesgeldkonto zum nächsten hüpfen will, muss von vornherein bei der Auswahl des Angebots auf den sogenannten effektiven Jahreszins achten. Der zeigt, wie hoch der Zinssatz ist, wenn das Geld ein Jahr lang bei einer Bank liegen bleibt. In der Tabelle oben finden Sie eine Zeile mit den entsprechenden Werten für alle Tagesgeldkonten. Wichtig: Der Basiszins kann sich jederzeit ändern, weil er variabel ist. Anpassungen wirken sich dann auf den effektiven Jahreszins aus. Trotzdem bietet er einen guten Anhaltspunkt, welches Tagesgeldkonto auf Jahressicht wirklich gute Erträge bringt. Wer lange beste Zinsen will, hat zwei Möglichkeiten: Entweder ein Tagesgeldkonto mit hohem variablem Zins oder eine möglichst lange Zinsgarantie. Mit die besten garantierten Zinssatz für vier Monate gibt es bei der Suresse Direkt Bank. Hier sind 3,27 Prozent p.a. drin. Im Folgenden stellen wir Ihnen weitere Banken aus unserem Tagesgeldvergleich vor.
TF Bank
Neukunden bekommen bei der schwedischen TF Bank ein Tagesgeldkonto mit einem attraktiven Zinssatz von 3,25 Prozent p.a. in den ersten vier Monaten. Danach kommt der variable Standardzins von derzeit 1,45 Prozent pro Jahr zur Anwendung. Dadurch ergibt sich ein effektiver Jahreszins von 2,04 Prozent im ersten Jahr, ohne den Zinseszinseffekt zu berücksichtigen. Der kommt noch obendrauf, da die Zinsen monatlich dem Tagesgeldkonto gutgeschrieben werden.
Opel Bank
Die Opel Bank gehört zur französischen Opel Bank S.A. und bietet derzeit allen Neukunden einen Zinssatz von 3,42 Prozent pro Jahr an. Neukunden können drei Monate lang von diesem Aktionszins profitieren. Danach gibt es noch 1,35 Prozent. Die Verzinsung gilt für Einlagen von bis zu 1.000.000 Euro. Die Opel Bank verzinst die Einlagen monatlich. Alle Einlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde sind durch den Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution (FGDR) zu 100 Prozent abgesichert.
Stellantis Bank
Der Name Stellantis ist nicht jedem ein Begriff. Die Autos des Konzerns schon. Das Unternehmen vereint Marken wie Peugeot, Opel und Fiat unter einem Dach. Und auch beim Tagesgeldkonto gibt das Geldhaus des Autobauers Gas: Aktuell bekommen Neukunden hier 3,52 Prozent p.a. Zinsen für 3 Monate.
ING
Tagesgeld-Zinsen in Höhe von 3,20 Prozent p.a für 4 Monate erhalten Neukunden bei ING. Nach Ablauf der Garantie gibt es 0,75 Prozent. Mit dem Angebot können sich Sparer zumindest für etwas mehr als ein Quartal eine ordentliche Rendite sichern.
Postbank
Die Postbank bietet Sparern aktuell wieder eine attraktives Angebot. Neu- als auch Bestandskunden erhalten 3,2 Prozent p.a. für ganze 6 Monate bei 2.500 bis 250.000 Neugeld. Dazu ist eine Einzahlung bis zum 10. August 2026 notwendig. Der Aktionszinszeitraum läuft dann vom 15. August 2026 bis 14. Februar 2027. Im Anschluss sinkt der Zins auf 0,75 Prozent p.a. herab.
1822direkt
Die Tochter der Frankfurter Sparkasse bietet Sparern aktuell einen Aktionszinssatz von 2,8 Prozent p.a. für sechs Monate und bis zu 250.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto. Den erhalten allerdings nur Neukunden. Anschließend greift der Basiszinssatz von aktuell 0,6 Prozent. Hier lohnt sich also nur der Aktionszeitraum.
Santander
2,75 Prozent p.a. für vier Monate für Neukunden bietet die deutsche Santander Bank, eine Tochtergesellschaft der spanischen Banco Santander S.A. Danach gilt der Zinssatz von 0,3 Prozent p.a. Immerhin gelten die Zinsen für Einlagen bis 1.000.000 Euro. Das Angebot eignet sich damit vor allem für Sparer mit kurzem Anlagehorizont, die gezielt den im Verhältnis hohen Einstiegszins mitnehmen möchten.
easybank
easybank (ehemals Barclays) bietet Neukunden Tagesgeld-Zinsen in Höhe von garantierten 2,0 Prozent p.a. für 9 Monate. Danach erhalten Sparer einen variablen, den Marktbedingungen angepassten Zinssatz. Der liegt aktuell bei 1,2 Prozent p.a. Die Maximaleinlage für die Aktion beträgt 250.000 Euro, alle darüberhinaus gehenden Beträge verzinst die Bank nicht. Die Ausschüttung der Zinsen erfolgt jährlich zum kalendarischen Jahresende. Eine Mindesteinlagenhöhe gibt es nicht.
Klarna
Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna hält ein zeitlich unbegrenztes Angebot für einen variablen Zins in Höhe von 1,95 Prozent p.a. bereit. Es gibt keine Mindestanlagesumme, die Zinsgutschrift erfolgt monatlich.
Renault Bank
Die französische Renault Bank möchte Neukunden gewinnen und bietet für einen Zeitraum von 3 Monaten Zinsen in Höhe von 3,5 Prozent p.a. bis zu einer Einlagensumme von 250.000 Euro an. Jeder Cent über diesem Limit wird mit 1,0 Prozent p.a. verzinst. Nach Ablauf des Aktionszinses gilt der variable Zins für Bestandskunden, der immerhin bei 2,0 Prozent p.a. liegt. Auch dann gilt eine Maximalsumme von 250.000 Euro und ein leicht verminderter Zins von 1,0 Prozent für höhere Beträge. Gut: Die Zinsen werden monatlich ausgezahlt, sodass ein Zinseszinseffekt entsteht.
J&T Direktbank
Die J&T Direktbank zahlt Neu- und Bestandskunden 2,0 Prozent p.a. auf Ihr Guthaben. Die Bank hat ihren Hauptsitz in Tschechien und fällt damit unter die tschechische Einlagensicherung, die gemäß EU-Standards bis zu 100.000 Euro pro Person je Bank abdeckt. Dank monatlicher Zinsgutschrift entsteht ein unterjähriger Zinseszins-Effekt.
DKB
Egal, ob Neu- oder Bestandskunde: Die DKB zahlt aktuell 1,00 Prozent p. a. variable Zinsen auf dem Tagesgeldkonto – ab dem ersten Euro und für unbegrenzte Anlagebeträge. Die Zinsgutschrift erfolgt quartalsweise. Wichtig: Dieser Zinssatz gilt nicht für ein eventuell noch bestehendes DKB-VISA-Tagesgeld.
Für die Eröffnung eines DKB-Tagesgeldkontos ist ein Girokonto bei der DKB erforderlich. Dieses ist für Personen bis 28 Jahre oder bei einem monatlichen Geldeingang von mindestens 700 Euro kostenlos. Wie bei deutschen Banken üblich, greift die gesetzliche Einlagensicherung und schützt Einlagen bis zu 100.000 Euro pro Person.
GEFA Bank
Die GEFA Bank bietet Sparern einen Zinssatz von 2,11 Prozent p.a. auf das Tagesgeldkonto – aber nur für Kunden, die mindestens 10.000 Euro einzahlen. Ansonsten gibt es nichts. Die Zinsausschüttung findet einmal pro Jahr statt. Einen Überblick über Ihr Konto erhalten Sie über das Online-Banking-Portal der GEFA Bank.
Comdirect
Beim kostenlosen Tagesgeld-Plus-Konto der Comdirect erhalten Neukunden einen variablen Zinssatz von 1,50 Prozent p.a. bis auf weiteres für Guthaben bis 5.000.000 Euro. Für Bestandskunden bzw. nach der liegt der Zinssatz bei 0,75 Prozent p.a. für eine unbegrenzte Anlagesumme.
Commerzbank
Die Commerzbank bietet Neukundinnen und Neukunden bei ihrem Topzinskonto Plus maximal zwölf Monate lang 2,25 Prozent p.a. Zinsen auf Neugeld. Die Bank behält sich Änderungen vor. Nach Ablauf des Jahres gilt der Basiszins von derzeit 0,75 Prozent. Die Zinsgutschrift erfolgt zum Jahresende.
Targobank
Bei der Targobank gibt es für Neukundinnen und Neukunden für 4 Monate 3,25 Prozent p.a. aufs Tagesgeld bei jährlicher Gutschrift der Erträge. Danach gilt der variable Satz von aktuell 0,6 Prozent, den auch Bestandskunden erhalten. Erlaubt sind Summen von bis zu einer Million Euro.
Umweltbank
Die Umweltbank setzt aufs Team Grün, nach eigener Aussage fließt jeder Euro in grüne Projekte. Neukunden bekommen bis zu einem Betrag von 50.000 Euro 3,0 Prozent p.a. für die ersten 3 Monate auf ihr Tagesgeld. Guthaben über 50.000 und bis zu 100.000 Euro wird mit 0,6 Prozent p.a. verzinst. Alles darüber hinaus wird mit 0,3 Prozent p.a. verzinst. Danach gilt für weitere 3 Monate der dann aktuelle EZB-Zins (derzeit 2,25 Prozent) minus 0,5 Prozentpunkte (1,75 Prozent p.a.) auf bis zu 50.000 Euro. Nach Ablauf von sechs Monaten nach Kontoeröffnung gilt für das gesamte Guthaben der für das UmweltFlexkonto gültige Zins von aktuell 0,6 Prozent p.a. Die Zinsausschüttung findet jährlich zum Ende des Kalenderjahres statt.
IKB
Die IKB Deutsche Industriebank hat ihre Tagesgeldkonditionen aktualisiert: Für Tagesgeldeinlagen bis zu 100.000 Euro gilt ab sofort ein einheitlicher Zinssatz von 1,60 % p.a. Eine Mindestanlagesumme ist für die Kontoeröffnung nicht erforderlich. Die Zinsgutschrift erfolgt vierteljährlich, wodurch Sparer zusätzlich vom Zinseszinseffekt profitieren können. Für Guthaben über 100.000 Euro wird weiterhin ein Zinssatz von 0,10 % p.a. gewährt. Die Einlagen sind durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Kunde geschützt und zusätzlich über den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken (BdB) abgesichert.
pbb
Die pbb vereinheitlicht ihre Konditionen für Sparer: beim Tagesgeld gibt es keinen Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden. Hier erhalten Kunden 0,75 Prozent Zinsen pro Jahr auf Einlagen bis zu 100.000 Euro. Zudem sind diese 100.000 Euro durch die deutsche Einlagensicherung geschützt.
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